Janne Birk habe ich beim Lektorat ihres Fantasy-Debüts „Der Ruf des Eises“ kennengelernt. Netterweise hat sie ein paar Fragen zu ihrem Schreiben und ihren Veröffentlichungen beantwortet.
Der berühmte Elevator-Pitch: Worum geht es in der Geschichte?
Es geht darum, wie aus Entfremdung Konflikte entstehen, in denen das eigentliche Übel aus dem Blick gerät – und um die Kraft von Freundschaft.
Die klassische Frage: Wie bist du auf die Idee gekommen?
Mich haben zwei Dinge dazu inspiriert.
Zum einen war es das Schwinden der Gletscher in den Schweizer Alpen. Ich bin mit dem Anblick dieser Naturgewalt aufgewachsen. Als Kind dachte ich, sie halten für die Ewigkeit. Irgendwann kam das böse Erwachen. Wie bei vielen Naturphänomenen, die man jahrelang beobachtet. Daraus entstand die Frage: Was wäre, wenn man das Eis zurückrufen könnte?
Zum zweiten habe ich als Historikerin gelernt, wie wichtig verlässliche Quellen sind. Unsere ganze Geschichte basiert darauf. Was also wäre, wenn alle Quellen vernichtet würden?










