Lektorat

Aus jedem Text kann man noch ein bisschen mehr herausholen – aus Steinen im Weg kann ein gutes Lektorat Sterne machen. Für Lektorinnen und Lektoren ist Perfektionismus nichts Negatives – und den biete ich Ihnen. Denn Sie und Ihre Texte sind es wert: Schließlich sind Ihre Texte Ihre Visitenkarte – machen Sie die zu nichts weniger als Ihrem Fingerabdruck.

Postkarte-Lektorat-Steine-Sterne-Maike-Frie-WeihnachtenWie gestaltet sich so eine Zusammenarbeit im Lektorat?

Bei einer Anfrage für ein Lektorat ist es gut, direkt einige Informationen über den zu bearbeitetenden Text mitzuschicken:

  • Stadium des Textes (erst teilweise geschrieben, Rohfassung, überarbeitete Fassung, …)
  • (geplante) Zeichenzahl des Gesamttextes
  • Figurenübersicht und -charakterisierungen (falls vorhanden, insbesondere bei umfangreichen Projekten)
  • Exposé oder Klappentext oder Handlungsübersicht bzw. Zusammenfassung der einzelnen Kapitel (falls vorhanden)
  • Was haben Sie mit dem Text vor? Einsendung für einen Wettbewerb, an eine Agentur, an einen Verlag, Selfpublishing, für den eigenen Gebrauch …
  • Welche Erfahrungen haben Sie als Autorin/Autor?
  • Welche Schwerpunkte wünschen Sie bei einem Lektorat? Z. B. Figurenzeichnung, Spannungsbogen, Dialoge, Beschreibungen, Textaufbau, …

Außerdem sollten Sie ein paar Probeseiten des Manuskriptes, bevorzugt den Anfang, mitschicken.

Diese Unterlagen schaue ich mir an, schätze meinen Arbeitsaufwand und sende ein konkretes Angebot mit dem Vorschlag für eine Auftragsvereinbarung zurück. Darin halten wir die wichtigsten Punkt fest – vom Zeitplan über die Anzahl der Durchläufe bis zu besonderen Schreibweisen. In der Regel ist mein Angebot ein Pauschalangebot für den Gesamttext, denn so können Sie am besten einschätzen, welche Kosten auf Sie zukommen würden. Alternativ sind Seitenpreise oder ein Stundenhonorar möglich.

Damit Sie meine Arbeitsweise einschätzen können, schicke ich in der Regel ein kurzes Probelektorat zurück. So können Sie unverbindlich sehen, ob meine Art von Kommentaren und Anmerkungen hilfreich für Ihre Arbeit ist.

Und wie werden die Manuskripte lektoriert?

Das liegt ganz bei Ihnen. Von meiner Seite aus sind Korrekturen und Anmerkungen auf diesen Wegen möglich:

  • im Schreibprogramm (Word bevorzugt, andere Formate bzw. Umwandlungen möglich)
  • im pdf
  • in InDesign
  • handschriftlich auf Ausdrucken

Was gehört eigentlich zu einem Lektorat?

Im Lektorat wird intensiv am Text gearbeitet: Anmerkungen zur inneren Logik des Textes, zum Aufbau, zum Stil, zur Figurenzeichnung, zu den Dialogen usw. Hierfür gibt es mehrere passende Zeitpunkte:

  • während des Schreibprozesses, falls der Autor oder die Autorin kontinuierliche Rückmeldungen wünscht
  • wenn das Manuskript fertiggestellt ist
  • als Manuskriptberatung, wenn eine Entscheidung darüber ansteht, welche Projekte weiter verfolgt werden sollen, wofür sich ein Text eignet usw.

Einem gründlichen Lektorat sollte immer noch ein Korrektorat folgen, weil oft noch so intensiv am Text gearbeitet wird, dass ein Buchstabendreher hinein- und manchmal etwas aus den Sätzen herausgerät.

Was bedeutet Korrektorat?

Wenn ein Text fertiggestellt ist, das Lektorat und die Überarbeitungsprozesse abgeschlossen sind, der Abgabetermin vor der Tür steht oder ein Autor keine tieferen Eingriffe mehr möchte, dann ist ein Korrektorat genau passend, denn es werden die Fehler korrigiert.

Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Satzbau – all das gehört zu einem Korrektorat.

Manuskriptcoaching oder was es sonst noch gibt

Manche Autoren freuen sich über Unterstützung im Schreibprozess. Erfahrene Lektoren begleiten von der Ideenfindung über die Materialsuche und Kapitelstrukturierung bis zum Schreiben. Auch für die Entscheidung, welches Schreibprojekt sinnvoll weiterverfolgt werden soll, kann ein Lektorat hilfreich sein.

Das kann bei persönlichen Gesprächen, per telefonischem oder via E-Mail-Austausch geschehen.