Wochen-Schreibtipp: Vier mal C…

Vom Balanceakt der letzten Woche zur Chance, mit diesen Tipps ein Stück im eigenen Schreiben voranzukommen:

C wie Calembour

Calembour klingt doch gleich viel schöner als Kalauer. Gemeint ist ein Wortspiel, und insgesamt ist es ein guter Tipp, sich von fremdsprachigen (unbekannten) Wörtern inspirieren zu lassen: Was könnten sie – allein durch Klang oder Schreibweise angeregt – bedeuten?

Wochen-Schreibtipp: Vier Tipps zum B…

In der letzten Woche sind wir mit unserer zweiten Runde durchs ABC der Tipps zum Kreativen Schreiben mit dem A gestartet. Heute geht es ausBalanciert weiter …

B wie Boxen

Eine bekannte Formulierung aus Schreibratgebern ist es, am Ende einer Geschichte alle Boxen zuzumachen. Damit ist gemeint, dass alle Figuren, die eingeführt wurden, und alle Handlungsstränge, die begonnen wurden, zu einem befriedigenden Ergebnis geführt werden sollen. Leser haben ein gutes Gedächtnis und sie ärgern sich, wenn am Ende zu viel von dem offen bleibt, was im Laufe des Textes angelegt wurde.

Der Soundtrack des Schreibens

… der Soundtrack des Schreibens. Ich sehe was, das du nicht siehst, und das ist – unbeschreiblich. Nicht umsonst sind wir sprachlos, ohne Worte, mit zugeschnürter Kehle und trockenem Mund, wenn uns etwas besonders heftig bewegt. Und ausgerechnet dort will Literatur stattfinden: wo das Unsagbare, Unbeschreibliche, Unaussprechliche beginnt.

Rezension zu Juli Zehs „Treideln“

Im Sommersemester 2013 hielt Juli Zeh in Frankfurt die Poetikvorlesung. Sie las E-Mails vor: Gedanken über das Schreiben, über das Leben als Schriftstellerin (mit der Notwendigkeit, von der Abfallberatung eine größere Papiertonne zu fordern und „bekloppte“ Redaktions-Praktikanten-Fragen zu beantworten) und über ein Romanprojekt, an dem sie den Schreibprozess live zeigt.

2. Runde Wochen-Schreibtipps – A wie again

Und auf in die zweite Runde! Dieses Mal nicht so wie im ersten Halbjahr genau festgelegt auf drei Tipps pro Woche, sondern immer genau so viel, wie zusammengekommen ist.

A wie Ausdrucksweise

In ihrer Ausdrucksweise sollte jede Figur ihren Charakter widerspiegeln: Herkunft, Beruf oder Hobbys, Umfeld. So braucht man in Dialogen keine umständlichen Redeeinleitungen und macht die Figuren lebendiger.

Workshopreihe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mit meiner Kollegin Luise Richard gebe ich seit Jahren Workshops zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir halten Vorträge an der VHS Münster im Rahmen der Existenzgründerwoche, wir coachen Selbstständige in Kleingruppen im Marketing und wir geben Inhouse-Schulungen für Mitarbeiter, die neben ihren eigentlichen Aufgaben die Öffentlichkeitsarbeit „mal eben so“ miterledigen sollen.

Nun haben wir eine Workshop-Reihe konzipiert, die innerhalb einer Woche unsere verschiedenen Themen bearbeitet: Einführung in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Reporting, Krisenkommunikation und Schreiben fürs Internet. An vier Tagen nacheinander können interessierte Selbstständige, angestellte Öffentlichkeitsarbeiter und Ehrenamtliche Informationen sammeln, ihre Kenntnisse vertiefen und auf ihre eigenen Projekte anwenden.

Wochen-Schreibtipps: das erste Mal durchs ABC

Mit Jahresprojekten und guten Vorsätzen ist es so etwas … Aber es hat geklappt: Seit Anfang Januar gab es hier jeden Montag drei Tipps rund ums Kreative Schreiben –  von A bis Z. Bei einigen Buchstaben war es ganz leicht, drei Schlagwörter zu finden, bei anderen wie C und Y war es wie zu erwarten schwierig; doch es gab auch Überraschungen: Dass das J so sperrig sein würde und das Q so leicht, das hätte ich nicht gedacht.

Zum Nachlesen und Erinnern und Neu-Entdecken

Hier der erste Durchgang durchs ABC noch einmal im Überblick:

Kinder und Jugendliche für kreatives Schreiben begeistern

Gastbeitrag von Andreas Schuster zum Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

Kreatives Schreiben kann unser Leben bunter, reicher und vielschichtiger machen. Es ermöglicht uns Selbstreflexion und die Reflexion unserer Lebenswelt. Wieso beschäftigen sich dann nicht viel mehr Kinder und Jugendliche damit?

Schreiben kann auch ganz schön mühselig sein. Vor allem, wenn du als „digital native“ inmitten einer kunterbunten Welt voller Reize aufwächst, die beinahe in jedem Moment deinen Alltag prägt. Zudem wird vielen im Deutschunterricht mit seinen Diktaten und den strengen Regeln der Aufsatzformen die Lust am Schreiben genommen.

Dabei lässt es sich ganz großartig mit Kindern und Jugendlichen schreiben. Allerdings ist es dafür wichtig, manche Besonderheit zu beachten. So wird  es leichter, das gemeinsame kreative Schreiben zu einer sowohl vergnüglichen als auch lehrreichen Tätigkeit werden zu lassen.

Wochen-Schreibtipps: Z wie …

Z wie Zeichensetzung

Den Umgang mit der Zeichensetzung kann man üben. Wer hat sich nicht schon über E-Mails mit (mehreren) Ausrufezeichen hinter jedem Satz geärgert? In literarische Texte passen Klammern nicht, Gedankenstriche manchmal. Neben Punkt und Komma gibt es auch noch das Semikolon. Zu lange Sätze sind oft anstrengend, zu viele kurze Sätze hintereinander wirken wie Pistolenschüsse. Im Idealfall unterstreicht die Zeichensetzung Inhalt und Tonfall des Textes. Übrigens: Die korrekte Anwendung der Zeichensetzungs-Regeln schadet auch nicht …

Das Jahr des Taschenbuchs: Juni

Mein Einkauf zum #jdtb16 im Juni:

Dieses Mal habe ich mich von Kino-Werbung zum Buchkauf verführen lassen: Johannes Schmid hat Peter Stamms Roman „Agnes“ frisch auf die Leinwand gebracht. Da mich unzuverlässige Erzähler und offene Geschichten immer faszinieren, liegt „Agnes“ jetzt stets griffbereit. Schon der vielzitierte Beginn „Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.“ hat mich in die Geschichte zwischen Agnes und dem Erzähler hineingezogen. Stamm nutzt eine leicht lesbare, schlichte Sprache für seine nicht seichte Liebesgeschichte.