Speckbrett: gefährdete Sportart aus Münster

Leider aktuell: Dieser Blog-Artikel erschien im Juli 2016 unter dem Titel „Speckbrett hat nichts mit Kochen zu tun“. Inzwischen stehen einige Münsteraner Speckbrett-Plätze vor dem Aus. Auf Facebook hat sich eine Initiative gegründet, die diese besondere, regionale Sportart unter dem Motto Münster lebt Speckbrett retten will.

Für die Hintergrundinfos zur Sportart hier noch mal mein älterer Artikel:

Zu wissen, was Speckbrett ist, kann reich machen: So geschehen im Herbst 2015, als ein Lektor beim Quiz-Champion auch durch diese Frage zum Gewinn kam. Dass es nichts mit Kochen zu tun hat, war ihm klar – nicht jedoch allen anderen, worum es wirklich geht. Speckbrett ist eine Schlägersportart, ähnlich wie Tennis.

Sommerferien-Geschichtenwerkstatt im Kulturbahnhof Hiltrup

Verreisen mit Stift und Papier – eintauchen in Fantasiewelten

In Geschichten eintauchen, Text-Treibgut keschern, Ideen-Perlen sammeln – auch ohne echtes Meer verbringen wir vier Vormittage in einer anderen Welt. Wer gerne seine Fantasie gebraucht, sich Geschichten ausdenkt, sie anderen erzählt, aufschreibt und vielleicht vorliest, ist bei der Sommerferien-Geschichtenwerkstatt genau richtig. Hier geht es nicht um Aufsatzregeln und Rechtschreibung, hier geht es um den Spaß am Ausdenken und Weiterspinnen.

Beim Akrostichon ist nur der Name schwer – Birgit Ebbert zum Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Dr. Birgit Ebbert getroffen, die als Autorin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, liebe Birgit: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Ich bin freie Autorin und Lernbegleiterin, schreibe beruflich lange und kurze Geschichten und entwickle Lernhilfen. Mich begeistert die Welt und wo möglich, halte ich diese Eindrücke mit meiner Kamera fest.

Autorinnenzeit

 

„Unterstütze deine Autorinnen!“

Unter diesem Motto hat Sven Hensel die Aktion #Autorinnenzeit für den Mai 2017 ins Leben gerufen. Damit möchte er uns alle aufrufen, uns für die „Gleichberechtigung und Anerkennung“ von schreibenden Frauen einzusetzen. Denn nach wie vor werden in der Schule häufiger Texte – und nicht nur Klassiker – von Männer gelesen, werden mehr Männer für Literaturpreise nominiert und mit ihnen ausgezeichnet, dominieren insgesamt Männer den Literaturbetrieb.

Mit Nudelvögeln und Straßenpuppen fabulieren – Michaela Pelz zum Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Michaela Pelz getroffen, die als Moderatorin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, Michaela: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Ich arbeite als Texterin, führe Interviews, verfasse Artikel und Rezensionen. Außerdem bin ich als Moderatorin von Lesungen und Diskussionen unterwegs, hauptsächlich im Bereich Krimi. Da ich auch Gutachten für eine Produktionsfirma schreibe und in diversen Krimipreis-Jurys sitze, lese ich ziemlich viel. Und das immer noch gern 😉. Neben

Was verschiedene Genres so alles mit offenen Türen anrichten können …

In Münsters Schreibwerkstatt probiere ich immer wieder mit den Teilnehmern neue Ideen aus: Schreibanregungen, von denen ich gelesen oder die ich selbst bei Seminaren kennengelernt habe, Spiele, die ich aus anderen Zusammenhängen kenne und fürs Kreative Schreibe umwandle.

In der letzten Schreibwerkstatt haben wir den Klassiker beim Kreativen Schreiben – einen Anfangssatz

Text des Monats beim Literaturhaus Zürich

Mein Text Der Karton ist Text des Monats Februar beim Literaturhaus Zürich! Darüber freue ich mich natürlich sehr.

In diesem Jahr führt das Literaturhaus Zürich monatlich einen Wettbewerb durch, bei dem aus vorgegebenen ersten Sätzen ein eigener Text entwickelt werden soll. Der Monatswettbewerb selbst hat allerdings eine lange Tradition – mehr dazu auf der Internetseite des Literaturhauses.

Der Februar-Anfangssatz stammt von Friedrich Dürrenmatt aus Grieche sucht Griechin und lautet: „Es regnete stundenlang, nächtelang, tagelang, wochenlang.“

Was bei mir daraus geworden ist,

Wenn einem Schlangen wie Geschichten vor die Füße fallen …

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Petra Plaum getroffen, die als Journalistin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, Petra Plaum: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Als freie Journalistin für Medizin und Bildung, Fachfrau für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kurzgeschichten- und Sachbuchautorin habe ich es geschafft, vom Schreiben zu leben und weder mich noch meine Auftraggeber zu langweilen. Privat schlägt mein Herz für meine Familie – meinen Mann und unsere drei Teenagertöchter. Unsere Töchter haben mich zu meinen heutigen journalistischen Schwerpunkten gebracht und mich dazu inspiriert, Kurse für Heranwachsende zu entwickeln.

Wo und in welchem Rahmen bietest du Schreibworkshops für Kinder und Jugendliche an? Für welche Altersgruppe?

Und Zakk: Der Literaturautomat

Es gibt kurze Texte und lange Texte, Texte, die mit der Sprache spielen, und solche, die formal experimentell sind. Und klassisch erzählte, lange Geschichten. Ganz zu schweigen von Romanen und Lyrik.

Hier und heute zeige ich den Zakk Literaturautomaten, der es sich seit über 10 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, kurze Texte in kleinen Schachteln wie aus dem Zigarettenautomaten anzubieten. Solche Literaturautomaten finden sich über ganz Deutschland verteilt, zum Beispiel in Düsseldorf, Leipzig, Bochum, Wuppertal und auch in Münster. Dort steht der Automat