Speckbrett hat nichts mit Kochen zu tun

Zu wissen, was Speckbrett ist, kann reich machen: So geschehen im letzten Herbst, als ein Lektor beim Quiz-Champion auch durch diese Frage zum Gewinn kam. Dass es nichts mit Kochen zu tun hat, war ihm klar – nicht jedoch allen anderen, worum es wirklich geht. Speckbrett ist eine Schlägersportart, ähnlich wie Tennis. Erfunden vor über 85 Jahren von münsteraner Schwimmern in einem Sportlager im Schwarzwald als günstige Alternative zum Tennis – tatsächlich mit Küchenbrettern –, ist Speckbrett inzwischen zu einer regionalen münsterländischen Angelegenheit geworden. Hier gibt es drei Sportvereine, in denen man Speckbrett spielen kann, in Berlin einen weiteren.

Speckbrett ist nicht Tennis

Gespielt wird auf Asche- oder Asphaltplätzen, etwas kleiner als Tennisplätze, mit einem Tennisball und Holzbrettern mit gitterförmig angeordneten Löchern. Die Regeln entsprechen weitgehend den Tennisregeln. Man benötigt zwei Gewinnsätze, einen Satz hat man mit 21 Punkten gewonnen. Zum Schlagen benötigt man viel Kraft, da die saitenlosen Schläger dem Ball nicht viel Schwung mitgeben.

Weltmeister-Ambitionen?

Wer eine Sportlerkarriere im Sinn hat, sollte vielleicht einmal überlegen, auf Speckbrett umzusteigen: Denn die Stadtmeisterschaft ist sozusagen gleichzeitig die Speckbrett-Weltmeisterschaft …

 

 

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