Meine Bürokollegen sind alle kreativ: sie schreinern und fotografieren, sie bearbeiten die Bilder anderer und drehen Filme – und sie zeichnen. Ich selbst kann nicht schreinern, lasse Fotos von anderen machen, die dann hoffentlich nicht mehr überarbeitet werden müssen, brauche keine Filme – und vom Zeichnen halte ich mich fern. Ich schreibe. Das ist
Reißverschlusstexte und Multiple-Choice-Gedichte
Die Schreibwerkstatt von Joachim Fritzsche
Diese Schreibwerkstatt ist eine Grundlagensammlung von Schreibspielanregungen – für Schüler (eher an weiterführenden Schulen) aufbereitet. Für erfahrene Schreibgruppenleiter findet sich hierin nicht viel Neues, wenn man aber berücksichtigt, dass diese Sammlung aus dem Jahr 1989 stammt, ist sie ein schönes Zeugnis der Anfänge von Kreativem Schreiben im Unterricht.
36 Schreibübungen werden vorgestellt, jeweils mit der Aufgabenstellung, einer Erläuterung, möglichen Varianten, Erfahrungen sowie Angaben zum Zeitbedarf und Textbeispielen.
Sehnsuchtsland Norwegen
Norwegen ist für viele ein Sehnsuchtsland. Wer einmal da war, will immer wieder hin.
Das kann ich gut verstehen. Während meines Studiums war ich an der Universität in Oslo und später noch einmal einen Sommer lang am Goethe-Institut in Oslo. Über die Hauptstadt hinaus habe ich Land und Leute auf Reisen kennengelernt. Und jetzt unterrichte ich Norwegisch an der VHS Münster und im Münsterland und könnte auch jederzeit öfter wieder hin …
Stephen King über Das Leben und das Schreiben
Wenn Sie Schriftsteller werden wollen, müssen Sie vor allem zweierlei tun: Viel lesen und viel schreiben.
Rezension zu Stephen Kings Das Leben und das Schreiben
Von Stephen Kings Mischung aus Autobiographie und Schreibratgeber sind – vollkommen zurecht! – sehr viele begeistert. Auch ich bin gerne Kings Lebensweg gefolgt und habe Einblicke in seinen Schreiballtag gewonnen. „Das Leben und das Schreiben“ ist wie seine Romane leicht lesbar; seine Tipps und Hinweise erfinden das Schriftsteller-Rad nicht neu, bestätigen aber aus der Sicht eines erfahrenen Praktikers die – manchmal eher theoretischen – Überlegungen vieler Schreibratgeber. Eine unbedingte Empfehlung meinerseits!
Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche – meine Erfahrungen
Geschichtenwerkstätten für Kinder und Jugendliche
Im Juni hat Andreas Schuster mit seinem Gastbeitrag „Kinder und Jugendliche fürs Schreiben begeistern“ eine lose Reihe zum Thema „Schreibwerkstätten mit Kindern und Jugendlichen“ eröffnet. Heute folgt mein „Gegenbeitrag“, der seine Ideen um meine eigenen Erfahrungen ergänzt.
Kinder und Jugendliche für kreatives Schreiben begeistern – Andreas Schuster
Gastbeitrag von Andreas Schuster zum Schreiben mit Kindern und Jugendlichen
Kreatives Schreiben kann unser Leben bunter, reicher und vielschichtiger machen. Es ermöglicht uns Selbstreflexion und die Reflexion unserer Lebenswelt. Wieso beschäftigen sich dann nicht viel mehr Kinder und Jugendliche damit?
Schreiben kann auch ganz schön mühselig sein. Vor allem, wenn du als „digital native“ inmitten einer kunterbunten Welt voller Reize aufwächst, die beinahe in jedem Moment deinen Alltag prägt. Zudem wird vielen im Deutschunterricht mit seinen Diktaten und den strengen Regeln der Aufsatzformen die Lust am Schreiben genommen.
Dabei lässt es sich ganz großartig mit Kindern und Jugendlichen schreiben. Allerdings ist es dafür wichtig, manche Besonderheit zu beachten. So wird es leichter, das gemeinsame kreative Schreiben zu einer sowohl vergnüglichen als auch lehrreichen Tätigkeit werden zu lassen.
Bücher, nicht Boote. Gastbeitrag von Autorin Pia Ziefle
Heute eine ganz besondere Hilfsaktion: und zwar „Flüchtlingspaten Syrien“.
Kurzfassung: über Flüchtlingspaten Syrien können Menschen auf legale Weise aus dem Krieg geholt werden. Notwendig sind lediglich individuelle Verpflichtunsgerklärungen, fünf Jahre lang für die Kosten der neuen Mitbürger aufzukommen. Dafür jedoch gibt es einen Pool aus Spenden- und Patengeldern (10 Euro im Monat), aus dem sämtliche Kosten für die Reise mit dem Flugzeug und das Ankommen und Leben in Deutschland bestritten werden.
Die Gruppe „Autoren helfen“ hat mich auf Bücher, nicht Boote hingewiesen und natürlich bin ich sofort dabei wenn es darum geht, Menschen einen sicheren Weg aus dem Krieg zu ermöglichen. Ich glaube, ich muss nicht erst auf die neuen Zahlen aus den letzten Tagen hinweisen um klar zu machen, dass Boote über das Mittelmeer absolut nicht die Lösung sein können.
Autoren helfen – was ist das denn?
Speckbrett hat nichts mit Kochen zu tun
Zu wissen, was Speckbrett ist, kann reich machen: So geschehen im letzten Herbst, als ein Lektor beim Quiz-Champion unter anderem durch diese Frage zum Gewinn kam. Dass es nichts mit Kochen zu tun hat, war ihm klar – nicht jedoch allen anderen, worum es wirklich geht. Dabei ist es ganz einfach: Speckbrett ist eine Schlägersportart, ähnlich wie Tennis.
Oslo – Hauptstadt mit Natur und Kultur
Norwegens Hauptstadt Oslo ist für mich ein Lebensgefühl. Es gibt Hauptstädte, die größer sind, Hauptstädte, die günstiger sind, Hauptstädte, die gemütlichere Bummelzonen haben, Hauptstädte, die mehr Sehenswürdigkeiten aufweisen – sogar jede Menge solcher Hauptstädte.
Dennoch vereint Oslo für mich alles, was ich beim Reisen suche: Fremde und Heimatgefühl, Natur und Kultur, Erleben und Ruhe. Ganz unvoreingenommen gehe ich an Oslo nicht heran, weil ich
Was wäre, wenn …?
Anne Bernays und Pamela Painter stellen in ihren „Schreibübungen für Schriftsteller“ solche „Was wäre, wenn?“-Fragen
Das amerikanische Buch von 1990 eignet sich deshalb zum Selberschreiben, aber auch für Schreibgruppenleiter. Die beiden Autoren unterteilen ihre Anregungen in zwölf Kapitel von den Anfängen und ersten Sätzen über Charakterisierung und Techniken bis hin zur Inspiration „bei den Großen“.










