G wie Gurkensalat wie T

Alliterationsübungen, „Ich packe meinen Koffer“ oder ABC-Darien, es gibt viele Möglichkeiten, unseren Wortschatz zu erweitern und lebendig zu halten. Für Schreibende ist er das wichtigste Arbeitsinstrument, denn Wörter sind das Material, aus dem unsere Geschichten gebaut sind. Möglichst viele von ihnen kennenzulernen, mit ihnen zu spielen, sie zu hegen und zu pflegen schafft Freiräume beim eigentlichen Schreiben: Wer aus dem Vollen schöpfen kann, wiederholt sich in einem Text nicht so oft, findet leichter genau den Ausdruck, der eine Nuance besser dazu passt, wie sich jemand fühlt usw.

Deshalb geht es im heutigen Autorennewsletter Tempest um verschiedene Wortschatz-Spiele und -Bücher. Wer wissen möchte, was ein Zipferlak ist, der kann es dort nachlesen. Denn solche Fantasiewörter zu benutzen, wie es zum Beispiel Lewis Carroll getan hat, macht uns ebenfalls feinfühliger für unsere eigene Sprache. Für einen kreativen und gleichzeitig passgenauen Umgang damit sind auch Kinder oft das beste Beispiel: „Ich habe gebest“ statt gefegt oder „gezopfte Haare“ gefallen mir sehr gut. Was übrigens ein „Neschi“ ist, verrate ich auch im Tempest nicht, aber ich freue mich auf erhellende Kommentare dazu!

Im nächsten Tempest, am 20. Januar 2016, stelle ich verschiedene Bildkarten vor, die unsere Fantasie herrlich beflügeln. Also, fleißig abonnieren!

One thought on “G wie Gurkensalat wie T

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.