Gastbeitrag: Zimt – ohne geht in Norwegen nix

Im Texttreff, dem Netzwerk wortstarker Frauen, habe ich die großartige Anne Webert kennengelernt. Die jährliche Blogwichtel-Aktion hat uns zusammengeführt, bei der sich Textinen gegenseitig mit Blogbeiträgen beschenken. Anne von www.annes-topfgeflüster.de hat mir einen Beitrag über Zimt und norwegische Zimtschnecken geschenkt. Herzlichen Dank dafür, liebe Anne!

Zimt – ohne geht in Norwegen nix

Kanelknuter, Skillingsboller (Schillingsbrötchen), Kanelboller, Kanelsnurrer oder Kanel i Svingen – kleines Hefegebäck mit Zimt ist in Norwegen eindeutig überlebenswichtig. Und die kleine Auflistung verrät auch schon, wie Zimt auf Norwegisch heißt: „Kanel“.

Ganz gleich ob es sich um Knoten, Brötchen, Knutscher oder Schnecken handelt, als Hamburgerin kann ich diese Leidenschaft für Zucker und Zimt natürlich locker nachvollziehen – bastele ich doch schon seit Jahren an den perfekten Franzbrötchen 😉 Aber die Norweger würzen zusätzlich mit Kardamom und Salz. Das gibt den kleinen Hefestücken eine etwas andere Richtung.

Flash Fiction – Gastbeitrag von Dr. Dorothée Leidig

Was ist Flash Fiction?

In Zeiten des Internets wächst die Nachfrage nach kürzeren Texten, die leichter und schneller auf einem Computerbildschirm zu lesen sind. Das gilt auch für literarische Texte. Die Textsorte, die sich hier herausgebildet hat, heißt „Flash Fiction“. Dabei handelt es sich um eine Geschichte mit einer Länge von 300 bis 1.000, manchmal auch bis zu 2.000 Wörtern.

Flash Fiction und die traditionelle Kurzgeschichte

Im Brunnen der Ideen: Die Skulptur-Projekte sind unerschöpflich

Wenn diese Skulptur eine Geschichte von Stephen King wäre, spritzte sicherlich Blut statt Wasser aus den diversen Löchern in den menschlichen Körpern. Ein Kopf ist gleich ganz weg; dafür liegt einige Meter entfernt ein Gipsblock herum, der keinerlei Zusammenhang zu haben scheint – aus dem es jedoch ebenso sprudelt wie ein feiner Sprühnebel aus der Schnecke auf der Schulter einer weiteren Figur kommt.

Kaum ein Objekt der diesjährigen Skulptur-Projekte in Münster war so präsent in der Öffentlichkeit

Skulptur-Projekte in Münster als Schreibimpuls

Schreibanlässe gibt es viele, und auch viele Gelegenheiten, neue Schreibimpulse zu entdecken. Die Skulptur-Projekte, die alle zehn Jahre in Münster stattfinden, sind ein gutes Beispiel dafür. Mit anderen Schreibenden habe ich mich an verschiedenen Orten getroffen, um mich von der Kunst selbst, aber auch vom ganzen Drumherum inspirieren zu lassen: von den Besuchern, den Gesprächsfetzen, die an einem vorbeitreiben, von den Informationen rund um die Kunst und den eigenen Gedanken, die aus diesem Mix entstehen. So ist auch dieser Text entstanden:

“Tender Tender” von Michael Dean im Lichthof des Stadtmuseums Münster

 

Inspiration zum Schreiben

Das Bild vom frierenden Künstler in der einsamen Dachkammer haben viele vor Augen, wenn sie an Schriftsteller denken. Oder bei heutigen Autoren vielleicht eher an jemanden vor einem Laptop im wuseligen Café.

In der Realität gibt es viele Schreiborte – manche selbstgewählt, andere aus dem Zwang heraus gefunden, unbedingt eine Idee festhalten zu müssen oder nur eine kurze Zwischenzeit zum Schreiben abzwacken zu können.

Dieser Schreibort ist eine Möglichkeit an den Schreibtagen in Münsters Schreibwerkstatt an der Hafenstraße 64.

In Schreibwerkstätten finden Kinder Gleichgesinnte – Carmen Winter über ihre Erfahrungen

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Carmen Winter getroffen, die als Autorin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, liebe Carmen: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Seit August 2015 arbeite ich 30 Stunden pro Woche hier in Frankfurt (Oder) in der Volkshochschule für das Projekt Grundbildungszentrum. Da geht es um die Alphabetisierung von deutschsprachigen Erwachsenen. Vorher war ich fast 18 Jahre freiberufliche Autorin. Schreibend, lesend und mit vielen Projekten habe ich mein Geld verdient. Ich bin froh, dass ich neben der Festanstellung noch etwas Zeit zum Schreiben und für Schreibwerkstätten habe.

Rappend-Reimen: Alice Grünfelder über das kreative Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Alice Grünfelder getroffen, die als Lektorin und Literaturvermittlerin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, liebe Alice: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Oje, das ist eine schwierige Frage, weil mich so vieles begeistert, weil ich mich von so vielem anstecken lasse und kaum Zeit finde, meine zahlreichen Ideen umzusetzen. Momentan stecke ich selbst in drei Buchprojekten – und unterrichte zu 50% an einer Schweizer Berufsfachschule das Fach Allgemeinbildung, das die Themen Sprache & Kommunikation sowie Gesellschaft & Recht umfasst.

Schön hier! Herzensorte von Autoren aus Westfalen

Nun ist sie draußen: Die Anthologie aus Westfalen zu Lieblingsplätzen und Herzensorten. Schön hier! heißt sie und versammelt lyrische, lustige, nachdenkliche und fantasievolle Beiträge von rund 30 Autorinnen und Autoren. Marion Gay ist dabei, bei der ich meine ersten Schreibwerkstätten besuchte, und Jürgen Flenker, mit dem ich vor einigen Jahren gemeinsam eine Lesung der Literaturzeitschrift “Am Erker” bestritten habe.

Der kreative Umgang mit Sprache macht Spaß! Jutta Wilke über das Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

Der Texttreff ist das Netzwerk wortstarker Frauen. Dort habe ich auch Jutta Wilke getroffen, die als Autorin auf jeden Fall wortstark ist. Sie hat mir meine Fragen zu ihren Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche beantwortet:

Ein paar Worte zu dir, liebe Jutta: Was arbeitest du, was begeistert dich – auch unabhängig von Schreibwerkstätten?

Jutta_WilkeIch bin Kinder- und Jugendbuchautorin und dementsprechend begeistert mich auch alles rund ums Kinder- und Jugendbuch. Ich schreibe für eine Vielzahl von Verlagen (u.a. Coppenrath, Oetinger, Sauerländer, Fischer) für eigentlich Kinder und Jugendliche jeder Altersgruppe, d.h. angefangen von Bilderbüchern für die ganz Kleinen über Erstlesebücher und Bücher fürs Grundschulalter bis hin zu Romanen für Jugendliche und junge Erwachsene.