Wochentipps zum Kreativen Schreiben: K…

K wie Körpersprache

Durch ihre Gestik und Mimik werden Figuren lebendig. Im echten Leben erkennt man vertraute Menschen schon von Weitem an ihrem Gang, kann Stimmungen an Handbewegungen ablesen usw. Gut ist, wenn Figuren ebenso unverwechselbare Merkmale bekommen. So werden sie den Lesern schnell vertraut.

K wie Komposition

Wenn ein Text eine gelungene Komposition ist, darf man sich gratulieren. Ein Thema und zu diesem verschiedene Variationen, sprachlich passende Bilder und Metaphern sowie unterstützender Satzbau … Dafür ist es hilfreich, sich vor dem Schreiben oder beim Überarbeiten Cluster mit Begriffen zum Thema anzulegen. So kann ein Ingenieur eher technische Begriffe benutzen oder eine Ärztin von „pulsierend“ sprechen usw.

K wie Komposthaufen

Leben ist Recherche, Langeweile kann Muße sein, Aufschieben kreatives Schöpfen bedeuten. Auf dem Komposthaufen sammeln sich Ideen, Informationen, Rechercheergebnisse usw., bis sie s gediehen sind, dass man mit ihnen den Schreibboden düngen kann. Gut abgehangen lassen sie die Schreibfrüchte üppig sprießen – um im Bild zu bleiben.

K wie kreativ

Kreativ sind wir wohl alle, die wir schreiben, denn etwas zu schaffen, das vorher noch nicht da war, bedeutet für mich, kreativ zu sein. Mal schafft man mehr, mal weniger, aber für mich bleibt es immer wieder ein Wunder, wie auf dem leeren Blatt nur aus dem Kopf über die Finger überhaupt etwas entstehen kann. Das häufig strapazierte Bild von der Geburt beim Auf-die-Welt-Kommen eines Textes passt deshalb sehr gut. Also, nicht zu streng zu sich selbst sein – andere konsumieren, wir kreieren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.