Wochen-Schreibtipps: P wie …

Solange keiner sein eigenes Schreiben durchs Lesen dieser Tipps aufschiebt (Prokrastination), wünsche ich viel Freude bei der Lektüre!

P wie Protagonisten

Auch Protagonisten brauchen schlechten Seiten, sonst wird der Text zu klischeehaft. Diese Hauptfiguren sollten eine negative Eigenschaft oder eine Schwäche haben, an der sich die Leser reiben können.

P wie Perspektive

Die Perspektive immer konsequent einzuhalten ist schwer, aber gut für den Text und die Leser. Beim Schreiben sollte immer klar sein, aus der Sicht welcher Figur (oder welchen Erzählers) das Geschehen geschildert wird: Was kann derjenige wissen, sehen, hören usw.?

P wie Prokrastination

Prokrastination kommt aus dem Lateinischen (von „vertagen“), landläufig auch Aufschieberitis genannt. Wer hat nicht schon einmal darunter gelitten? Zu viel Stress, zu viele Dinge, die am liebsten auf einmal erledigt werden möchten, können ein Hindernis sein; zu große Pläne (der neue Bestseller, ein ganzer Roman) ein anderes. Auch Selbstzweifel an den eigenen Schreibfähigkeiten, die letzten Rückschläge als Autor oder die Frage nach dem Sinn des Schreibens halten uns manchmal auf. Zur gelungenen Selbstorganisation, zum Abstellen des inneren Kritikers, zum ablenkungsfreien Schreiben – zu all diesen Punkten gibt es viel Hilfestellung bei Kollegen, in Fachbüchern und im Internet. Davon sollte man sich natürlich wiederum nicht vom eigentlichen Schreiben ablenken lassen … Denn letztlich hilft nur eins: Anfangen und Dranbleiben! Vorsätze in Häppchen, die man erfolgreich abhaken kann: Heute schreibe ich 1.500 Zeichen/eine Viertelstunde zum Beispiel. Das steigern und übers Ziel hinausschießen kann man immer noch!

 

Und wer glaubt, dass ich mich mit dem Q für die nächste Woche noch herumQuäle, der … irrt! Ich habe das nämlich überhaupt gar kein bisschen vor mir hergeschoben …

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