Wochen-Schreibtipps: K wie …

Nichts von Kanonen, die auf Katzen schießen, nicht mal was mit Kaffee – Lebenselexier vieler Autoren …

K wie Kultur

Alle Leser bringen ihren eigenen Kultur-Hintergrund mit. Wie sie aufgewachsen sind, welche Sprachen sie kennen und welche Wörter in diesen Sprachen, welche Bücher sie gelesen haben, was sie arbeiten, wie sie leben, mit welchen Menschen sie zusammen sind usw. Deshalb kann man beim Schreiben auch nie genau wissen, wie etwas verstanden wird, das man ausdrücken möchte. Man kann es beim Vorlesen testen, aber auch das wird nie repräsentativ für alle sein. Also beschränkt man sich beim Schreiben am besten auf die jeweils für einen selbst bestmögliche Lösung ohne allen alles erklären zu wollen.

K wie Kommunikation

Beim Schreiben sollte man die Grundregeln der Kommunikation im Hinterkopf behalten: Man kann nicht nicht kommunizieren (Paul Watzlawick) – das bedeutet, dass man sich in Gesellschaft mit anderen immer verhält, egal, ob man etwas sagt oder nicht, denn die anderen interpretieren das Gesagte oder Nichtgesagte. Diese Kommunikationsweisheit gilt auch im Figurenkosmos – und man kann sie gut nutzen, um Beziehungen zu verdeutlichen. Zum Beispiel kann Gesagtes falsch verstanden werden oder Nichtgesagtes treibt die Handlung um eine unerwartete Ecke …

K wie Kritik

Kritik ist wichtig, denn nur so kann man sich im Schreiben weiterentwickeln. Gut ist, wenn man es beim Schreiben zunächst schafft, den inneren Kritiker auszublenden, beim Überarbeiten später aber der schärfste eigene Kritiker zu sein. Wenn man Testleser bzw. einen Lektor findet, die gut begründete kritische Punkte ansprechen, sollte man sich darüber freuen und kritikfähig sein.

 

L wie Liebe? Schauen wir am nächsten Montag mal …

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