Wochen-Schreibtipps: D wie …

Bei D und Schreiben fällt einem zuerst der Dialog ein und damit starten wir auch:

D wie Dialog:

Dialoge sind schwer, aber wichtig. Sie können die Figuren charakterisieren. Jede Figur sollte eine eigene Sprechweise haben: individuelle Ausdrücke, Lieblingssätze und die Wortwahl angelehnt an den Arbeitsbereich oder ein Hobby. Im Idealfall braucht man überhaupt keine Redeeinleitungen („sagte sie“), um zu erkennen, wer gerade etwas gesagt hat. Dialoge sollen klingen wie wirkliche Gespräche, sollten aber nicht so geschrieben werden mit allen Wiederholungen, abgebrochenen Sätzen, Füllwörtern usw.

D wie Details:

Details sind es, die eine Figur lebendig wirken lassen. Ein hervorgehobenes äußeres Merkmal, ein Lieblingswort, eine Marotte oder ein Gegenstand, den die Figur immer bei sich trägt, machen aus einem Scherenschnitt einen Charakter. Zu viele Informationen und Besonderheiten überfrachten den Text, denn Leser möchten selbst ein Bild in ihrem Kopf entwickeln. Aber die kleinen Besonderheiten individualisieren die Figuren und machen sie interessanter.

D wie Drang:

Seinen Namens-Drang sollte man im Zaum halten. So wichtig sinnvoll ausgewählte Namen für die Hauptfiguren sind, so verwirrend können zu viele Namen für alles und jeden sein. Einige Figuren werden besser mit ihrer Funktion erwähnt, wenn sie nur am Rand vorkommen, und bei allen Figuren sollte man sich fragen, wie die Perspektivfigur sie bezeichnen würde. Einen informativen, ausführlichen Artikel zu diesem Thema hat Richard Nordon auf seinem Schreibtipp-Blog veröffentlicht.

 

Nächsten Montag geht es mit dem E weiter!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.