Wochen-Schreibtipps: A wie …

Ein neues Jahresprojekt: Jede Woche ein paar Schreibtipps bloggen. Auf Twitter gebe ich solche Anregungen bereits beinahe täglich weiter – gefundene, selbst erfundene, weitergeleitete, getestete und welche solcher Art: „Beim nächsten Text unbedingt ausprobieren!“

Aber wo anfangen und wie sortieren? Schreibtipps und Fachliteratur gibt es wie Sand am Meer. Wer schreibt, braucht vielleicht nicht gerade zehn Hinweise dazu, wie er seine Protagonisten realistischer gestaltet und sieben Plot-Vorschläge. Also strukturiere ich meine Tipps nicht nach Themengebieten oder Schreibstadien, sondern schlicht nach dem Alphabet. Und wenn mir nach einem halben Jahr hoffentlich noch mehr einfällt, geht es eben wieder von vorne los …

A wie Andere Sprachen:

Fremdsprachen vermitteln einen neuen Blick auf die eigene Sprache. Einfach mal einen Film in einer unbekannten Sprache schauen und hören, wie Wörter in bestimmten Stimmungen klingen, welche Gesichtsausdrücke zu welchen Gesten gehören usw. Eine andere Sprache zu lernen, hilft dabei, die Muttersprache besser zu verstehen. Wie werden dort Farben beschrieben? Welche uns unbekannten Grammatikkonzepte gibt es? Wo treffen Wortnuancen etwas viel besser als im Deutschen und wie können wir das ausdrücken?

A wie Abtippen:

Mal wieder von Hand zu schreiben, entschleunigt. Und beim Abtippen hat man mit ausreichend Abstand die Möglichkeit, umzuformen, zu streichen, hinzuzufügen, innezuhalten.

A wie Alternativen:

Irgendetwas stimmt am Text nicht? Eine Passage in reinen Dialog oder umgekehrt in einen Monolog, in ein Reimschema oder ein Theaterstück umzuformulieren, kann helfen, klarer zu sehen. Solche Alternativen machen auf den Kern der Geschichte aufmerksam.

 

Nächsten Montag geht es weiter mit drei B-Tipps!

 

 

3 thoughts on “Wochen-Schreibtipps: A wie …

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