Wochen-Schreibtipp: E…

E wie Experimente

Experimente können beim Schreiben helfen. In meinen Schreibwerkstätten nutze ich unterschiedlichste Impulse. Und wer sich dabei auf Experimente einlässt, gewinnt – Erfahrung und schöne Geschichten. So sind viele überrascht davon, was für Texte bei Übungen mit klar umrissenen Strukturen (wie ABC-Geschichten oder Elfchen) entstehen oder was sie in abstrakten Bildern erkennen können. Wer sich für solche Schreibexperimente interessiert: In meiner Artikelreihe im Tempest-Autorennewsletter habe ich von Herbst 2015 bis Frühling 2016 eine ganze Reihe davon vorgestellt.

E wie Elemente

Endlose Aufzählungen sind kraftlos. Wenn man Elemente aneinandergereiht oder einander gegenübergestellt, sollte man diese bewusst auswählen. Zwei Dinge lassen sich gut miteinander vergleichen – oder bilden einen deutlichen Kontrast. Drei Elemente empfinden wir aufgrund unserer Lesegewohnheiten als rund.

E wie Experte

Experte: Jeder ist sein eigener Experte (der Autor sollte sich nicht zu viel reinreden lassen, aber auf andere Experten hören). Das bedeutet auch, jeder Leser bringt eigene Lese- und Lebenserfahrung mit.

E wie Ende

Zum Ende kommen – auch gar nicht so einfach, auch wenn sich viele Schreibratgeber ums Anfangen drehen. Ein paar Übungen rund um gelungene Schlusssätze gibt es jedoch: Zum Beispiel einen letzten Satz aus einem Roman oder einer Kurzgeschichte nehmen und darauf einen eigenen Text hinschreiben. Oder eine Geschichte – gerne auch in der Gruppe – rückwärts schreiben, aus einzelnen Sätzen oder Abschnitten, die weitergereicht werden. In Münsters Schreibwerkstatt gibt es zum Ende des Jahres jeweils einen Tag rund um Schlusssätze.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.