Wochen-Schreibtipp: D wie Duden

Heute gibt es eine ferienbedingt abgespeckte Schreibtipp-Ausgabe, dafür mit einem sehr zentralen D-ing:

D wie Duden

Der Duden, wer kennt ihn nicht? Alle Autoren sollten ihn nicht nur kennen, sondern häufiger als gelegentlich benutzen. Dass Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik stimmen sollten, bevor man den eigenen Text in fremde Hände gibt – und sei es „nur“ die Lektorin, noch nicht einmal eine Agentur oder ein Verlag – sollte selbstverständlich sein. Es zeugt von Wertschätzung – auch der eigenen Arbeit gegenüber – hier gewissenhaft zu sein. Neben dem gelben Standardwerk des Dudens gibt es auch zahlreiche andere Bücher aus dem Duden-Verlag: über Synonyme und zur Herkunft von Wörtern und mit Tipps und … Auch auf www.duden.de wird man schnell fündig, was Schreibweisen, mögliche Wort-Alternativen oder die Gebräuchlichkeit von Begriffen bzw. deren regionale Verwendung angeht. So wird der Duden nicht nur zur Prüfquelle, sondern auch zur Inspirationsquelle – schon oft bin ich dort beim Nachschlagen auf ausgefallene Wörter gestoßen, die ich speziellen Figuren in den Mund legen konnte oder die sich als Reizwort für eine neue Geschichte nutzen ließen. Der Fantasie sind beim Gebrauch des Dudens keine Grenzen gesetzt – nicht mal bei der Schreibung von Fantasie: Phantasie ist ebenso erlaubt.

Und nächste Woche geht es um Dreierlei – oder wer es besonders mag: um die Drei-Einigkeit. Denn Dreierpacks können ein hilfreiches Stilmittel sein.

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