Das Jahr des Taschenbuchs: Mai

Mein Einkauf zum #jdtb16 im Mai:

Weiter geht es mit meiner Ratgeber-Literatur, denn auch im Mai habe ich mir so eine Art von Taschenbuch gekauft, eines über „Die Kunst, Geschichten zu erfinden“: von Gianni Rodari „Die Grammatik der Phantasie“ von Reclam. Wenn man erst einmal angefangen, in Ratgebern zu stöbern, erhält man so viele Hinweise auf neue, die wiederum andere empfehlen, die wiederum … eine wahre Empfehlungslawine.

Da ich an der Grundschule meiner Tochter eine Geschichtenwerkstatt gebe, bin ich speziell auf der Suche nach neuen Ideen zum Geschichtenentwickeln mit Kindern und für Kinder – und genau dies hat sich Rodari zum Ziel gesetzt.

Es finden sich bekannte Klassiker unter den Erzählspielen darin („Und dann?“-Geschichten, Märchen abändern, …), ein bisschen regionaler (Italien) und historischer (20. Jahrhundert) Flair, aber auch einige, mir tatsächlich noch unbekannte Anreize (z. B. ein gemeinsames Zeichenspiel als Geschichten-Ausgangspunkt).

Mir gefällt der Plauderton des Buches, dem man gleichzeitig die vielfältigen Erfahrungen anmerkt, aus denen Rodari schöpft. Die philosophischen und psychoanalytischen Herleitungen und Erklärungen sind mir allerdings zu ausführlich.

 

Mehr zum Jahr des Taschenbuchs: Unter #jdtb16 gibt es in den Sozialen Medien allerhand dazu zu lesen.

Mein Januar-Beitrag war Charles Dickens mit Große Erwartungen (in der Neuübersetzung)

Mein Februar-Beitrag war Die schönsten Balladen (zusammengestellt von Reclam)

Mein März-Beitrag war Die Straße der Ölsardinen von John Steinbeck

Mein April-Beitrag waren eine Kürzestgeschichtensammlung von Reclam und Stephen Kings Das Leben und das Schreiben

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