Was verschiedene Genres so alles mit offenen Türen anrichten können …

In Münsters Schreibwerkstatt probiere ich immer wieder mit den Teilnehmern neue Ideen aus: Schreibanregungen, von denen ich gelesen oder die ich selbst bei Seminaren kennengelernt habe, Spiele, die ich aus anderen Zusammenhängen kenne und fürs Kreative Schreibe umwandle.

In der letzten Schreibwerkstatt haben wir den Klassiker beim Kreativen Schreiben – einen Anfangssatz

Buchmesse in Leipzig 2017

Dieses Jahr habe ich es endlich wieder einmal geschafft, zur Buchmesse nach Leipzig zu fahren. Vier Tage voller Bücher und Begegnungen, Lesungen und Literaturentdeckungen, abgelaufener Schuhsohlen und anregender Gespräche.

Leipzig liest – ein ganze Stadt ist Programm

Text des Monats beim Literaturhaus Zürich

Mein Text Der Karton ist Text des Monats Februar beim Literaturhaus Zürich! Darüber freue ich mich natürlich sehr.

In diesem Jahr führt das Literaturhaus Zürich monatlich einen Wettbewerb durch, bei dem aus vorgegebenen ersten Sätzen ein eigener Text entwickelt werden soll. Der Monatswettbewerb selbst hat allerdings eine lange Tradition – mehr dazu auf der Internetseite des Literaturhauses.

Der Februar-Anfangssatz stammt von Friedrich Dürrenmatt aus Grieche sucht Griechin und lautet: „Es regnete stundenlang, nächtelang, tagelang, wochenlang.“

Was bei mir daraus geworden ist,

Und Zakk: Der Literaturautomat

Es gibt kurze Texte und lange Texte, Texte, die mit der Sprache spielen, und solche, die formal experimentell sind. Und klassisch erzählte, lange Geschichten. Ganz zu schweigen von Romanen und Lyrik.

Hier und heute zeige ich den Zakk Literaturautomaten, der es sich seit über 10 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, kurze Texte in kleinen Schachteln wie aus dem Zigarettenautomaten anzubieten. Solche Literaturautomaten finden sich über ganz Deutschland verteilt, zum Beispiel in Düsseldorf, Leipzig, Bochum, Wuppertal und auch in Münster. Dort steht der Automat

Der Soundtrack des Schreibens

… der Soundtrack des Schreibens. Ich sehe was, das du nicht siehst, und das ist – unbeschreiblich. Nicht umsonst sind wir sprachlos, ohne Worte, mit zugeschnürter Kehle und trockenem Mund, wenn uns etwas besonders heftig bewegt. Und ausgerechnet dort will Literatur stattfinden: wo das Unsagbare, Unbeschreibliche, Unaussprechliche beginnt.

Rezension zu Juli Zehs „Treideln“

Im Sommersemester 2013 hielt Juli Zeh in Frankfurt die Poetikvorlesung. Sie las E-Mails vor: Gedanken über das Schreiben, über das Leben als Schriftstellerin (mit der Notwendigkeit, von der Abfallberatung eine größere Papiertonne zu fordern und „bekloppte“ Redaktions-Praktikanten-Fragen zu beantworten) und über ein Romanprojekt, an dem sie den Schreibprozess live zeigt.

Das Jahr des Taschenbuchs: Juni

Mein Einkauf zum #jdtb16 im Juni:

Dieses Mal habe ich mich von Kino-Werbung zum Buchkauf verführen lassen: Johannes Schmid hat Peter Stamms Roman „Agnes“ frisch auf die Leinwand gebracht. Da mich unzuverlässige Erzähler und offene Geschichten immer faszinieren, liegt „Agnes“ jetzt stets griffbereit. Schon der vielzitierte Beginn „Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.“ hat mich in die Geschichte zwischen Agnes und dem Erzähler hineingezogen. Stamm nutzt eine leicht lesbare, schlichte Sprache für seine nicht seichte Liebesgeschichte.

Das Jahr des Taschenbuchs: Mai

Mein Einkauf zum #jdtb16 im Mai:

Weiter geht es mit meiner Ratgeber-Literatur, denn auch im Mai habe ich mir so eine Art von Taschenbuch gekauft, eines über „Die Kunst, Geschichten zu erfinden“: von Gianni Rodari „Die Grammatik der Phantasie“ von Reclam. Wenn man erst einmal angefangen, in Ratgebern zu stöbern, erhält man so viele Hinweise auf neue, die wiederum andere empfehlen, die wiederum … eine wahre Empfehlungslawine.

Da ich an der Grundschule meiner Tochter eine Geschichtenwerkstatt gebe, bin ich speziell auf der Suche nach neuen Ideen zum Geschichtenentwickeln mit Kindern und für Kinder – und genau dies hat sich Rodari zum Ziel gesetzt.

Das Jahr des Taschenbuchs: März

Die Balladen aus dem Februar-Beitrag waren zügig ausgelesen, deshalb folgt jetzt schon mein März-Beitrag zur Aktion „Das Jahr des Taschenbuchs“ vom Kielfeder-Blog.

Als Schullektüre hat mich „Of mice and men“ von John Steinbeck sehr beeindruckt; dennoch geriet der Autor bei mir bald in Vergessenheit. Durch ein Zitat aus seinem Roman „Die Straße der Ölsardinen“ im grandiosen Schreibratgeber „Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben“ von Roy Peter Clark bin ich wieder auf ihn aufmerksam geworden. Nichts wie ab in die Buchhandlung – und anschließend aufs Sofa.