Blackout Poetry

Gestern ist im Autorennewsletter The Tempest ein Beitrag zu Blackout Poetry von mir erschienen. Denn diese Kreativitätstechnik, aus vorhandenen Texten neue entstehen zu lassen, indem man viele Wörter „wegschwärzt“, beschäftigt mich gerade sehr.

Durch eine liebe Kollegin vom Texttreff, dem Netzwerk wortstarker Frauen, Cäcilie Kowald, bin ich darauf aufmerksam geworden. Ich habe mir im Internet eine Reihe von Bildern dazu angeschaut, ein paar Artikel dazu durchgelesen, mich mit alten Bücher und Zeitschriften bewaffnet, mir Stifte genommen – und einfach losgelegt.

Lesung im Literaturhaus Zürich

Ausschreibungen und Wettbewerbe gibt es im Literaturbetrieb viele. Sie sind unterschiedlich bekannt und anerkannt, unterschiedlich honoriert und frequentiert – und unterschiedlich ist auch, was hinterher mit den Texten geschieht. Das Literaturhaus Zürich sucht bereits seit Jahren regelmäßig einen „Text des Monats“. Dazu gibt es unterschiedliche Schreibaufgaben. Eine Jury kürt aus den eingereichten Geschichten einen Monatsgewinner, der auf der Internetseite veröffentlicht wird. Im Folgejahr entsteht aus diesen Monatstexten eine Anthologie, die bei einer Lesung präsentiert und verteilt wird.

Im Februar 2017 habe ich mit meinem Text „Der Karton“ die Ausschreibung gewonnen.

Rezension zum BuchBilderBuch

Das BuchBilderBuch von Quint Buchholz

Quint Buchholz illustriert Bücher – zum Teil mit Bücherbildern. Und Autoren illustrieren seine Bilder mit Texten. Daraus ist dieses BuchBilderBuch entstanden – ein BilderBuch mit Buchbildern und Texten zu Buchbildern über das geheime Leben von Büchern.

Alles hat zwei Seiten

Eine Sache von mehreren Seiten betrachten, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, eine andere Perspektive einnehmen – unsere Sprache ist voll von Bildern, wenn es darum geht, Verständnis für andere und deren Sichtweisen zu entwickeln.

Auch wenn das im Alltag nicht immer gut funktioniert: Es bleibt ein ehrenwerter Vorsatz – und dieses Bild erinnert mich immer wieder daran, dass eben alles zwei Seiten hat. Dafür braucht man nicht einmal das zweite Gesicht.